Eine Aktion der Partner im Ausbildungskonsens NRW und im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA).
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Eine Aktion der Partner im Ausbildungskonsens NRW und im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA).

News 14.03.2022Jetzt Praktikumsplätze klarmachen für die Wochen vor den Osterferien!

Landesweite Aktion „Praktikum Jetzt!“ des Ausbildungskonsens NRW

Düsseldorf. NRW steht vor den Osterferien zwei Wochen ganz im Zeichen des Praktikums. Der Grund: Praktika sind aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren deutlich zu kurz gekommen. Das wird jetzt nachgeholt. Vom 28. März bis zum 4. April können Schülerinnen und Schüler sich praktisch in Unternehmen und Betrieben ausprobieren. Für Ausbilderinnen und Ausbilder ist das eine zusätzliche Chance, ihren zukünftigen Nachwuchs persönlich kennenzulernen.

Unterstützung finden Schüler, die das passende Praktikum für sich suchen, vor Ort in den Schulen, bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur und der Jobcenter, bei den lokalen Partnern am Ausbildungsmarkt und Praktikumsbörsen im Internet.

„Ich freue mich sehr, dass wir Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr zusätzliche Praktikumswochen ermöglichen können“, sagt Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Wichtige Türöffner
„In den vergangenen zwei Jahren ist viel Engagement für die berufliche Ausbildung aufgebracht worden, doch die Möglichkeiten für Praktika waren vielfach stark eingeschränkt. Deshalb freue ich mich, dass wir mit dem Ausbildungskonsens NRW gemeinsam diese Praktikumswochen vor den Osterferien für Schülerinnen und Schüler und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber möglich machen konnten. Denn für beide Seiten ist es wichtig, jetzt das gegenseitige Kennenlernen nachzuholen oder noch weiter zu verstärken. Praktika sind wichtige Türöffner beim Übergang von der Schule in den Beruf – eine Chance, die sich zu nutzen lohnt. Dann sind die Praktikantinnen und Praktikanten von heute vielleicht schon im Herbst der dringend benötigte Nachwuchs in der Fachkräfteausbildung. Und die Chancen auf eine Ausbildung waren selten so gut wie heute!“

Kammern helfen bei der Suche
Mit der Suche nach passenden Praktikumsmöglichkeiten können Schülerinnen und Schüler sofort beginnen. Unterstützung erhalten die jungen Menschen auch in den Schulen sowie durch die Berufsberatungen in den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern, die bei der Auswahl und der Vermittlung passender Praktikumsstellen zudem beraten.

Die angebotenen zusätzlichen Praktikumsplätze können auch im Internet über die bestehenden Praktikumsbörsen gefunden werden:

Die Handwerkskammern sowie Industrie und Handelskammern sind ebenfalls Ansprechpartnerinnen für Jugendliche, die das passende Unternehmen in ihrer Region suchen. Und sie stehen natürlich auch ihren Mitgliedsbetrieben mit Rat und Tat zur Seite, die mitmachen und Praktikumsplätze zur Verfügung stellen wollen.

Die zwei Aktionswochen für zusätzliche Praktika vor den Osterferien wurden ausgewählt, damit für die Schülerinnen und Schüler ausreichend Abstand vor den Abschlussprüfungen besteht. In den anschließenden Osterferien kann das Praktikum zudem freiwillig verlängert oder Erfahrungen in weiteren Betrieben gesammelt werden.

Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind Praktika von großer Bedeutung, da sie ihnen gute Gelegenheiten geben, ihre Berufe und ihre Branchen beim potenziellen Nachwuchs bekannt zu machen und ihre Azubis von morgen frühzeitig kennenzulernen und an sich zu binden. Für Schüler sind Praktika eine wichtige Möglichkeit, den schwierigen Übergang von der Schule in die für sie völlig neue Sphäre der Berufe erfolgreich zu meistern.

Initiative des Ausbildungskonsens
Praktikum Jetzt!,
ist eine gemeinsame Aktion der Partner im Ausbildungskonsens NRW und im Rahmen der Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA). Der Ausbildungskonsens NRW ist das Spitzengremium von Landesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kammern und dem Verband Freier Berufe Nordrhein-Westfalen, der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunalen Spitzenverbänden, das wichtige Weichenstellungen im Bereich Berufsorientierung und Ausbildung legt. Seit über 20 Jahren setzt er sich dafür ein, dass junge Menschen in Nordrhein-Westfalen, die ausgebildet werden wollen, eine größere Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten.